Vampire: Die Maskerade


Eine Welt der Dunkelheit
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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 13:28 
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Liebe ist Qual, Lieblosigkeit ist Tod.
~Marie von Ebner-Eschenbach~



Nachdem Liliane nunmehr dahingeglitten war in den dunklen Schlummer ihrer Art, geschunden und zerbissen vom nagenden, glühenden jahrhundertealten Hunger eines unaufhaltbaren Drangs den ihnen allen einst ein wahnsinniger, eifersüchtiger Bauer durch seine Freveltaten an Gott auferlegt hatte, wurde die Welt ein gutes Stück weit entrückt und entfernt für sie. Es war nicht mehr völlig klar was Realität war und was nicht; was sie sich nur einbildete und welche Geschehnisse miteinander verschwommen um merkwürdige Trugbilder in ihrem Geiste zu formen. Sie sah den weinenden Will, der brüllend vor Schmerz und seelischer Pein über ihren Leichnam kauerte und sie fest in seinen kalten Armen hielt.

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Sie sah eine Tür aufgerissen werden und grobe Männer mit harten Gesichtern, gefolgt von demselben Mann in arkanen Roben gehüllt, den sie bereits zuvor im Hauptraum der Tremere Zuflucht gesehen hatte, den Raum betreten und ihren Geliebten mit einem stumpfen Holzpflock in der Brust neben ihr zu Boden sinken. Gespräche und Stimmen klangen gedämpft und entfernt und dieses Gefühl der körperlichen Distanz, dieser Dissoziation wurde nur verstärkt durch den Sack, den man ihr alsbald über den Kopf stülpte, bevor sie mit einem Ruck hochgehoben worden war. Es herrschte heller Aufruhr im vermeintlichen Gildehaus, soviel konnte sie noch mitbekommen als man sie mit hurtigen Schritten davontrug. Ganz eindeutig waren ihre Gefährten eingetroffen und hatten sämtliche Hexer und Wachen alarmiert, was selbst in Anbetracht ihrer gemeinsamen jahrelangen Erfahrung im Kampf mit den Tremere und ähnlicher Halunken, einem unausweichlichen Todesurteil gleichkam.

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Aus eigener Erfahrung wusste sie: Man kam problemlos durch den Keller hinein in diese Hallen aus Stein. Allein einen Ausgang zu finden während sich einem die Horden der Blutmagie entgegenstellten, war eine gleichwohl schwierigere Aufgabe. Mehr von all diesem Aufruhr bekam sie allerdings nicht mehr mit, da die Geräusche und Rufe hinter ihr immer leiser wurden bevor sie vollends verebbten und sie eiserne Stille und undurchdringliche Schwärze umgab. Wie lange sie und vor allem wo sie gelegen hatte, konnte sie schlussendlich nicht mehr sagen. Die einzigen weiteren Empfindungen, die sie bei ihrem plötzlichen Erwachen in Erinnerung rufen konnte, waren ein besonders heißes, brennendes Gefühl gewesen das sich in der kühlen Leere aus wirren Gedanken immer weiter intensiviert hatte, bis es in einem stechendem Schmerz gemündet war, der sich anfühlte als hätte man ihr die Seele in zwei Hälften geteilt. Zusätzlich noch das mittlerweile leider nur allzu gut bekannte Gefühl mit einem Schlag wieder in die Realität gerissen zu werden, als die eisige Umklammerung des dunklen Schlummers sich ruckartig und unvermittelt von ihr löste. Sie erwartete unverzüglich von ihrem nach Rache, Gewalt, Blut, Knochen und zerteilten Feinden gierenden Tier übermannt zu werden aber nichts davon geschah.

Stattdessen fand sie sich in einer recht spartanisch eingerichteten Kammer wieder, die obgleich sie einem fensterlosen Kerkerloch glich, nicht von Unrat oder Dreck gezeichnet, sondern im Gegenteil recht sauber und aufgeräumt zu wirken schien. Zwei große Bärenfelle, die den Boden säumten, ein kleiner Schreibtisch mit Stuhl und unlängst des großzügigen Bettes, in welchem sie sich augenblicklich befand, ein kleines Beistelltischchen. Alles relativ schmucklos oder ohne besondere Liebe zur visuellen Ästhetik eingerichtet aber funktionell und sauber. Sie war in ein einfaches Kleid gehüllt, das weder besonders hübsch noch hässlich war, aber seinen Zweck erfüllte. Auf dem Beistelltisch fand sie hingegen die Überreste ihrer eigenen Gewandung wieder.

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Eventuelle Waffen hatte man ihr augenscheinlich abgenommen und eine einzelne Kerze erleuchtete den Raum; tauchte den bereits bekannten Mann in Roben in der Nähe des Schreibtischs sitzend in karges Licht. Dieser räusperte sich knapp und begann dann leise zu ihr zu sprechen, während sie sich in ihrem Lager aufrichten konnte.

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„Bitte verehrte Gräfin, vorsichtig mit euren Bewegungen. Ihr wart dem Schlummer anheimgefallen und es ist unabhängig welcher Quelle an Gnade oder Zufall es zu verdanken ist, immer eine große Anstrengung für unsere Körper sich diesem wieder zu entziehen. Ihr werdet überdies gewiss Hunger verspüren. Nehmt euch einen kurzen Moment, um euch zu sammeln, dann könnte ihr euch an unseren Vorräten gütlich tun. Ich habe eine Karaffe mit Vitae für euch bringen lassen. Nicht das Beste oder Erlesenste aber das einzige was uns augenblicklich zur Verfügung steht fürchte ich, verzeiht.“ Der Mann sprach ein sehr ruhiges und formvollendetes Englisch und saß ihr in einigen Metern Entfernung gegenüber auf einem Holzstuhl, von welchem aus er sie interessiert und sachte lächelnd beobachtete.

„Ich möchte gleich ohne Umschweife zur Sache kommen: Es scheint so dass wir oder ihr oder vielmehr wir beide einem großen Missgeschick aufgesessen sind. In meiner knappen Zeit, die ich zwischen dem Angriff auf unsere Zuflucht zur Verfügung hatte, habe ich als allererstes euren Namen rasch prüfen lassen. Es erschüttert mich und verletzt mich zu tiefst das ihr derart empfangen wurdet Gräfin von Erzhausen, wahrlich. Aber ihr müsste verstehen: Diese Hallen sind verborgen, geheim und für Außenstehende nicht zugänglich, es war daher alles was passiert ist als Angriff zu werten und entsprechend zu handeln. Ihr werdet gewiss Verständnis dafür haben und meine aufrechte Entschuldigung annehmen. Ihr würdet eure Domäne gewiss gleichermaßen zu schützen wissen.“ Er räusperte sich kurz.

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„Mit eurer … Begleitung aus dem Osten… habe ich bereits ein paar Worte gewechselt und mir scheint, dass allmählich etwas Klarheit in die ganze Angelegenheit kommt, so hoffe ich. Vorweg möchte ich sagen, dass ihr euch keine Gedanken machen müsst. Wer immer euch hierhergeführt hat, muss euch wohl den Tod gewünscht haben aber wir Tremere sind keine Schlächter oder Barbaren und bei Hermes, ich werde mich hüten einer Dame wie euch etwas anzutun, vor allem da ihr einer noch größeren Farce aufgesessen seid als ich.“ Der Hexer seufzte kurz. „Ich weiß nicht wie ihr zu diesem schändlichen Salubri, der Ausgeburt Saulots, in unserem Gewahrsam steht, meine Liebe, aber ja, genau das ist er: Ein Salubri, ein verteufelter und unheiliger Dämonengünstling. Da ihr ohne Zweifel keine Ahnung hattet mit wem ihr es hier eigentlich zu tun hattet, muss das ein bitterer Schlag für euch sein, das kann ich völlig verstehen. Es gibt aber leider keinen Zweifel, er ist von dieser grotesken Linie und hat euch, wie auch immer mit Lügen und Märchen an der Nase herumgeführt.“ Der Tremere entrollte eine kleine Pergamentrolle und überflog die Zeilen. „Ihr seid öfters in England und habt auch einen Gatten den Grafen William von Erzhausen. Es liegt nahe, dass es sich bei diesem angeheirateten Grafen entweder um einen Ghul oder eben um diesen Salubri handelt. Ich hoffe ersteres ist der Fall aber ich selbst befürchte letzteres. Daran kann man ihre Durchtriebenheit erkennen, wenn sie schon eine edle und über jeden Zweifel erhabene Dame wie euch dazu manipulieren eine merkwürdige Scheinehe einzugehen. Vermutlich wollte er sich an euren Gütern bereichern, um sein Dämonengezücht zu unterstützen.“ Der Tremere lächelte besonnen; rückte ein wenig näher an sie heran. In seinen Zügen stand etwas Hoffnungsvolles als er tief Luft holte.

„Ich muss euch zudem mitteilen das er es irgendwie geschafft hat euch in die Blutsknechtschaft zu zwingen aber das wir uns redlich darum bemüht haben dieses Band gewaltsam aufzutrennen. Sorgt euch nicht länger denn sein Bann ist ganz und gar von euch abgefallen, wir haben das Band durchtrennt. Zwar mag es augenblicklich noch so sein das ihr hin und wieder starke Gefühle für dieses Monster hegt aber auch diese Nachwirkungen, dieser Nachhall eurer Unterdrückung wird bald verfliegen wie der Morgentau. Schon in ein paar Wochen, werdet ihr euch frei und wie neugeboren fühlen werte Gräfin. Spätestens wenn sein Kadaver in Bälde nur noch Asche sein wird. Dankt mir nicht verehrte Dame, es ist uns Magstern immer ein großes Anliegen den hohen Damen und Herren der höherstehenden Familien zu Diensten zu sein.“ Er deutete auf die Karaffe im Halbschatten des Schreibtisches. „Trinkt nur und stärkt euch; ruht euch aus Lady von Erzhausen. Ihr werdet in Kürze wieder nach Hause zurückkehren können. Brügge soweit mir das gesagt wurde?“

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Verfasst: So 13. Okt 2019, 13:28 


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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 21:32 
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Gefühle schienen sie wie die Wogen von großen Wellen zu treffen und leicht panikartig setzte sie sich auf, bereit die Raserei durchleben, fürchtete jemanden zu verletzen, als sie merkte, das keine Ketten an ihren Armen sie halten würden, doch nichts geschah. Panik begann sie zu erreichen, wie sie sie selten erlebt hatte. Ein kurzes Zucken erfasste ihren Körper und beendete augenblicklich die begonnene Spirale, als sie die fremde Stimme vernahm, deren Gesicht sie aber sogleich zuordnen konnte und was er da sagte, trieb sie hoch, sich sammelnd um dann aufgerichtet vor ihm zu stehen. Ihre Gesichtszüge waren ein Meer voller Emotionen, würde man sie durch Auspex lesen, so würde keine Farbe dominant wirken, ein einziger Strudel in deren Mitte sie sich gerade gefangen fühlte.

Die erste Aktion, die sie tat um all das zu durchbrechen, war nicht ihm zu antworten, sondern dem Drang nach Blut in ihrem Inneren nachzugeben. Will hatte ihr alles genommen in seiner Raserei und sie in Starre getrieben. Doch selbst in dem Moment wo seine scharfen Zähne ihre Haut durchstoßen hatten, liebte sie ihn und wünschte sich er würde mit dem gestohlenen Blut fliehen können, fliehen aus den Fängen. Es war ihm nicht geglückt.

Lilliana nahm sich die Karaffe noch immer schweigend und erst als sie sicher war eine ausreichende Menge zu sich genommen zu haben, erlaubte sie sich wieder in die Richtung des Mannes zu blicken, der sie angesprochen hatte.

„So nehmt meinen Dank an für das Geschenk des Blutes und ebenfalls meine Entschuldigung. Mir war nicht bewusst wohin mich mein Weg führen würde, schon gar nicht in ein verborgenes Gildehaus der Tremere in England. Hätte ich den Hauch einer Ahnung davon gehabt, so hätten wir uns nicht in eurer Halle gegenübergestanden. Dann hätte euer Kommandant auch nicht die Feigheit besessen mich von hinten mit dem Pflock angreifen zu wollen, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits eure Gefangene war. Aber natürlich ist es euer Recht in euren Hallen.“

„So darf ich euren Namen erfahren, jetzt wo ihr den meinen kennt? Ich fürchte diese Form der Konversation ist bei unserem unerlaubten Eindringen etwas in Vergessenheit geraten und dann möchte ich gerne wissen, wie es meiner Freundin geht. Seid versichert, sie ist nur wegen mir hier eingedrungen, da ich nicht zurückkam, sie trägt somit keine Schuld, diese nehme ich auf mich und bin bereit für meine Fehler einzustehen eure Halle ohne Erlaubnis betreten zu haben. Lasst sie bitte frei.“

Der Tremere ihr gegenüber wirkte durchaus verständnisvoll und besah sich die Toreador mit gutmütigem und wohlwollendem Blick. Dass ihr unheiliger Durst es war, den sie zuerst zu stillen gedachte bevor sie überhaupt zu einer Antwort fähig schien, war für ihn offenbar ebenfalls eine nicht näher zu kommentierende Selbstverständlichkeit. Und obgleich ihre Augen und ihr natürliches und übernatürliches Gespür sie in diesem geschwächtem Zustand möglicherweise trügen könnten, gewann sie je länger sie den in Roben gekleideten Mann beobachtete, den recht erstaunlichen Eindruck, dass all das bisher gesagte die reine Wahrheit gewesen wäre und auch voller Überzeugung vorgebracht worden war. Die von einem bestärkenden Nicken begleitete Stimme erhob sich erneut räuspernd, als sich der Mann vor ihr knapp höflich verneigte.

„Arugal, der Vielgereiste nennt man mich. Meines Zeichens Bruder im Hause unseres Ordens und wenn ihr so mögt, mit der Leitung dieser geheimen Örtlichkeiten betraut.“ Auf ihren kleinen Seitenhieb bezüglich seiner ‚feigen‘ Untergebenen, ging er augenscheinlich ebenfalls nicht weiter ein. „Im Übrigen nehme ich eure Entschuldigung gerne an werte Gräfin. Was eure Bekanntschaft aus dem Osten angeht, so seid versichert das es ihr den Umständen entsprechend gut geht. Wir sind noch ein wenig am Rätseln bezüglich ihrer genauen Herkunft aber diese kleine Schwierigkeit wird demnächst auch überwunden sein, davon bin ich überzeugt. Eurem Wunsch sie sofort frei zu lassen, kann ich bedauerlicherweise aber nicht unverzüglich entsprechen. Wie ihr ja wisst…“ Der Hexenmeister seufzte kurz auf.

„.. wie ihr ja sicher wisst sind die politischen Beziehungen meiner Familie zu den Unholden nicht gerade die besten und auch wenn ich euren Worten gerne glauben schenken will, bin ich nicht so schnell mit einem Freispruch bei der Hand wenn es um die Kreaturen aus dem Osten geht. Sie mag euch nur gefolgt sein aber meiner Erfahrung nach hat jeder Unhold auch einen kleinen Alternativplan zur Hand. Ansonsten müsste sie euch ja blind ergeben sein, werte Gräfin und auch wenn ich das bei eurem Charme gerne glauben möchte, so habe ich wenige Tzimisce gesehen die schnell mit einem Eid zur Hand sind. Eure andere Begleiterin diese Wilde, kann ich aber demnächst unverzüglich frei lassen, das verspreche ich euch. Ich werde ihr noch ein zwei Fragen stellen, dann kommt sie natürlich sofort frei, nachdem wir ihr Gedächtnis bezüglich des Standorts unserer Zuflucht gelöscht haben. Sicherheit, das versteht ihr sicher, ist mir sehr wichtig. Ach und wo wir gerade bei Sicherheit wären…“ Er sah sie stirnrunzelnd an.

„Es scheint sich so zugetragen zu haben, das noch ein weiterer Salubri in unsere Hallen eingedrungen ist, offenbar jemand der diesen Will retten wollte. Ich weiß nicht ob ihr über seine Zughörigkeit zu diesem schändlichen Linien informiert wart oder nicht aber er hat einen meiner Leute angegriffen und dabei eine unverkennbare Disziplin benutzt, die seine ganze Bösartigkeit sofort erkennbar machte. Mir ist sehr an der Sicherheit und Geheimhaltung dieser Hallen gelegen und ihr könnt mir da sicher genaueres erzählen nicht wahr? Wenn es um diese dämonischen Teufel geht, ist euerem Clan und auch den Höfen der Liebe ja auch immer an einer sehr schnellen Aufklärung gelegen. Wie lautet der Name dieses durchtriebenen Verbrechers?“

Sie umklammerte den Becher in der Hand ein Stück weit fester, schüttelte dann aber sachte und merklich den Kopf einen Moment, ehe sie den letzten Schluck trank und den leeren Becher auf den Tisch stellte.

„Ihr missversteht. Uns Brügger bindet kein Eid und wir denken auch nicht in reinen Clansstrukturen. Brügge besitzt keinen Prinzen wie ihr vielleicht wisst, Brügge besitzt einen clansübergreifenden Rat, dessen Entscheidungen am Ende alle tragen. Wir sind auf der Suche nach bereits zwei Kainiten, die inzwischen vom Erdboden verschwunden sind. Aber eines haben sie bzw. ihr Verschwinden gemeinsam: Blutmagie. Beide sind Krieger das versichere ich euch, Krieger von der Sorte, dass die Wahl auf welche Seite sie sich stellen darüber entscheidet wer den Krieg gewinnt. Und hier bin ich nun bei euch, hinab gelockt in ein Gildehaus der Tremere und wie ihr Recht und ich mit Bestürzung annehmt möchte jemand euch Schaden, indem er eure Disziplinen und Rituale einsetzt, uns bereist in Canterbury angreift und unsere menschliche Gefolgschaft verletzt und mich und meine Begleitung hinab zu euch lockt in der Hoffnung, dass ihr in euren eigenen Hallen uns abschlachtet. Was würde dann passieren? Nun, alle Welt würde erfahren, dass es der Clan der Tremere war der die obersten Kainiten von Brügge abgeschlachtet hat und viele würden sich erinnern, dass die Brügger Kainiten und der Clan der Tremere nach jahrelanger Feindschaft ausgelöst durch Oriundus sich endlich wieder angenähert haben, nur um dann im Moment des Handschlages verraten zu werden. Wahrlich ein großartiger Plan."

Lilliana sprach so, wie jemand der gerade in diesem Moment zu der Erkenntnis gelangt war, was sich hinter dem Vorhang verbarg und versuchte dabei von dem was sie sprach selbst davon überzeugt zu sein und diese Überzeugung mit ihrem Gegenüber zu teilen.

Arugal nickte verständnisvoll und schien für einen kurzen Moment nachdenklich und in sich gekehrt. „Fürwahr ein teuflischer Plan, doch wer mag ihn ersonnen haben? Nun, darüber nachzudenken, wird wohl noch einiges an Zeit in Anspruch nehmen, soviel steht fest. Das euch einige eurer einflussreichen und bedeutsamen Mitstreiter abhandengekommen sind, konnte ich schon über eure Begleiterin aus dem Osten in Erfahrung bringen, der ich ebenfalls nur das gleiche erwidern konnte wie jetzt euch: Ich habe damit rein gar nichts zu schaffen und ich mir liegen auch keine Informationen vor, demnach jemand anderer aus unseren Reihen etwas derartiges ersonnen hätte, bedaure.“ Er hob einhaltend die Hand und machte eine abwehrende Geste. „Und natürlich werden keine Mitglieder eures… wie sagtet ihr? Eures Rates, abgeschlachtet oder hingerichtet, denn ich bin gar nicht im Bilde darüber wie eure Domäne aufgebaut ist oder welche politischen Verbindungen und Verstrickungen sich in euren Hallen der Macht verstreuen. Wir in England haben zuweilen am meisten mit uns selbst zu tun, was ihr euch sicher schon denken konntet.“ Der Hexer hob einen Zeigefinger.

„Es gibt allerdings eine Ausnahme: Sollte sich herausstellen, dass eure Begleiterin aus dem Osten irgendwie direkt oder indirekt in unsere Auseinandersetzungen verstrickt ist oder uns in dieser Sache von Nutzen ist, betrachte ich sie einfach als ‚Kriegsgefangene‘ wenn ihr so wollt. Das ist eine legitime und für euch sicher nachvollziehbare Entscheidung, da ihr ja als Toreador bestens über unsere Fehde mit den Unholden im Bilde seid. Uns würde es bei den Unholden nicht anders ergehen.“ Arugal räusperte sich und fuhr fort. „Ihr aber und eure Wilde seid bald wieder frei, soviel kann ich euch zusichern. Ich habe mir bereits ein halbwegs gutes Bild über diese aktuelle, sehr verwirrende Situation gemacht, vertraut mir. Die Wilde wird, so denke ich, nichts zur Aufklärung beitragen und bei Hermes was soll ich mit so einer in meinen Hallen? Ich denke da sind wir uns sicher einig.“ Ein knappes Lachen ertönte. Gangrel und Toreador, nein undenkbar. „Und ihr seid aus einem, wohl länger andauernden Bann eines widerwärtigen Dämonenanbeters befreit, dem ihr ohne Frage blind an ihn gekettet gefolgt seid. Deshalb ist für unsere und auch eure weitere Sicherheit sehr wichtig, dass ihr mir alles über eure Sklavenhalter, diese Dämonenpaktierer berichtet. Alles was euch einfällt und alles was uns nützlich sein könnte. Auch in eurem Interesse natürlich. Jedes Detail könnte wichtig bei ihrer Ergreifung sein, auch wenn wir diesem Adale gewiss noch einige gewinnbringende Informationen entreißen können, bevor er der Sonne begegnet.“ Er vollführte eine einladende Geste.

„Erzählt einfach frei heraus und aufs Geratewohl, alles was ihr wisst und das euch einfällt. Ihr gestattet sicher, wenn ich Notizen mache? Anschließend werden wir eure Aussagen noch einer kurzen Überprüfung unterziehen – Immerhin wart ihr sehr lange im Bann der Dämonen und da kann noch ein wenig ungewollte Lüge mitschwingen verehrte Gräfin. Nachdem wir dann euer Gedächtnis bezüglich der Lage unserer Hallen gelöscht haben, seid ihr frei zu gehen wohin es euch zieht.“ Mit einer schwungvollen Bewegung, entfaltete er das Pergament erneut vor sich und zückte eine lange Gänsekielfeder, die er sie interessiert anblickend, in ein zuvor mit Kork verschlossenes Tintenfässchen tauchte.

Wenige Meter schritt sie langsam rückwärtsgehend zu dem provisorischen Bett, setzte sich auf die Kante und atmete einmal bewusst ein und aus. Vieles war er ihr erzählt hatte, brachte ihr neue Erkenntnisse, aber auch Schwierigkeiten. Neben Will nun auch Alida hier im Gildehaus der Tremere und das in England. Die Lage war ernster als je zuvor und die Folgen davon noch nicht ganz abzusehen.

„Ich kann euch nichts zu Will Adale sagen, außer dass jemand von außen wollte, dass er gefangen genommen wird, um mich hierher zu locken, abzusondern von der Gruppe. Eure Zerschneidung des Blutbandes in Ehren, aber zu keinem Zeitpunkt werde ich über den Mann, den ich liebe und dem ich vor Gott die Treue schwor etwas Schlechtes sagen. Er ist ein guter Mann, er ist ein liebender Mann.“ Zum ersten Mal lächelte sie dabei zaghaft, während sie vor ihrem geistigen Auge die Erinnerung an ihn und ihr Treffen unter dem Pfirsichbaum wieder gewahr wurde.

Der geduldige Hexenmeister, der abwartend vor dem Schreibtisch mit seiner sich nicht rührenden Feder, wenige Zentimeter über dem Pergament schwebend auf ihre Erkenntnisse hinsichtlich der ‚Dämonenpaktierer‘ gewartet hatte, wirkte bei ihrer in sich gekehrten, emotionalen Ansprache als auch ihrem langsamen Zurückweichen gleichermaßen irritiert wie bedrückt; beinahe schmerzlich besorgt. Er legte sachte den Federkiel auf das dunkle Holz und verschränkte die Finger ineinander. Verständnisvoll nickend murmelte er bedauernd: „Oh verzeiht mir werte Gräfin, ich hätte wissen müssen, dass eure Knechtschaft und der groteske Bann, den er euch auferlegt hat, weit über die einfache Kunst eines Zerreißens von Blutsbändern hinausgehen. Er ist immer noch in eurem Kopf und verdreht eure Gedanken und Gefühle, vernebelt euren Geist und lässt euch Illusionen und trügerische Lügen Konstrukte glauben.“ Abermals schüttelte er bedauernd den Kopf.

„Ich bitte euch liebe und hochgeschätzte Gräfin, kämpft dagegen an. Wie immer er euch dazu bekommen hat euch wahrhaftig oder zum Schein zu ehelichen und euch seine ‚Liebe‘ aufzuerlegen, es zeigt nur das der Einfluss dieser Paktierer weiter reicht und mächtiger ist als ich je zu glauben wagte. Wenn selbst eine respektable und geschätzte, vornehme Dame von Rang und Abstammung wie ihr diesem schändlichen Zauber unterliegen kann, dann sind sie gefährlicher als ich zuvor dachte.“ Arugal sah eindringlich in ihre Richtung. „Versucht dagegen anzukämpfen Gräfin von Erzhausen, versucht es bitte in unser aller Namen. Ihr werdet diesen Fluch brechen, konzentriert euch. Und wenn ihr nichts über diesen Adale zu sagen wisst, dann doch über diesen anderen namenlosen Eindringling. Wie heißt er? Versteckt er sich in Brügge? Gibt es noch mehr von ihnen dort? Bei Hermes, womöglich ein ganzes Nest dieser Ungeheuer. Wehrt euch Gräfin, entsagt seiner schwindenden Kontrolle über euch und sprecht!“ Es klang aufrichtig flehend. Der Tremere war offenbar tatsächlich um ihr Seelenheil bzw. ihre geistige Klarheit besorgt.

Unsanft wurde Lillianna von seinen Worten allein aus dieser schönen Erinnerung geholt und vor ihrem geistigen Auge erschien Will, gepflockt und in Starre in einer Zelle der Tremere. Sie schüttelte den Kopf, nein dieses Bild wollte sie nicht noch einmal sehen. „Ich werde nichts weiteres sagen. Wenn ihr mir einen letzten Wunsch erfüllen möchtet, dann bringt mich zu meinem Ehemann. Sein Schicksal soll auch das meine sein. Mir wurde er einst zugesprochen für einen hohen Preis und hier sitze ich nun, ohne alles. Interessant wie doch alles durch die Finger rinnen kann, aber ich werde ihnen keine Gelegenheit mehr geben mich benutzen zu können. Der Vertrag, den ich einst mit Blut unterschrieb ist zerrissen.“

Sie stand erneut auf und schritt wieder zu ihm, dieses Mal entschlossen, fast schon beunruhigend sah sie ihm dabei klar in die Augen, während sie so dicht an ihn herangekommen war, dass er alles an ihr betrachten konnte ohne Auspex benutzen zu müssen.

„Habt ihr jemals selbst gesehen wie sie mit den Dämonen paktieren? Ihr nennt sie Dämonenpaktierer und werdet von anderen selbst Schlächter genannt. Doch schlachtet ihr tatsächlich ab? Ihr nennt die Tzimiske Unholde und da im Osten ein Krieg herrscht, so müsst ihr davon ausgehen, dass jeder Unhold als Kriegsgefangener zu behalten ist. Selbst wenn der Osten entfernt ist und nur das Argument zählt, dass diese Person ein Unhold ist. Ich aber sage euch: Haltet ein, hört auf eure Stimme der Vernunft. Einst waren wir alle Menschen, bevor unser Schicksal sich wandelte und wir auf der Erde lange nach unserem natürlichen Tod wandeln, ein jeder auf seinem Pfad, ein jeder sein von Gott gegebenes Schicksal erfüllen. Wir sind zwar in verschiedenen Clans, aber gemeinsam haben alle unsere Clans einen Erzeuger. Und ein jeder von uns hat sich den Regeln unterzuordnen. Ich kenne dabei keine Regel die Will Adale verletzt haben soll, einzig seine Clanszugehörigkeit macht ihn schuldig in euren Augen. Woher wollt ihr wissen, dass ihr nicht einem großen Fehler aufgesessen seid? Vor wem wollt ihr euch dann verantworten?“ Lilliana zog sich wieder rückwärts zurück, blickte ihm dabei aber weiter in die Augen.

Er sah sie ungläubig und ein gutes Stück weit verständnislos an; wurde aber für einen kurzen Moment hellhörig als sie etwas von einem ‚Blutvertrag‘ berichtete, der nun zerrissen ergo obsolet werden würde. Bevor er jedoch dazu kam zu dieser Thematik etwas zu erwidern, nachzufragen oder hinzuzufügen, kam sie schon entschlossen und innerlich offenkundig völlig gefestigt auf ihn zu um an vielerlei Dinge zu appellieren. An seine Vernunft und seinen Verstand, die Sinnhaftigkeit seines Tuns und Handelns, der Gemeinsamkeiten die doch alle miteinander verbinden würden und schlussendlich auch in einer gewissen Form an seine Gnade mit Will Adale, der weit davon entfernt war ein bestialisches, verrufenes Monster zu sein. Arugals Züge wurden für einen kurzen Moment hart und er wich etwas zurück als sie sich ihm so plötzlich näherte. Kaum aber waren ihre Worte verklungen, schienen sich seine Züge erneut zu entspannen und erhielten abermals einen bedauernden, schmerzlichen Zug.

„Man nennt mich nicht umsonst den Vielgereisten liebe Gräfin und ich habe derlei Monstrosität auf vielerlei Schlachtfeldern gesehen. Auf Vielfache weise konnte ich mich davon überzeugen, dass die Kinder Saulots schlussendlich zu eben jenen Abartigkeiten und verderbten Wesen wurden, die sie einst zu bekämpfen suchten. Es ist im Grunde eine sehr traurige und anrührende Geschichte aber das Böse in der Welt kennt keine Gnade, selbst nicht vor den Rechtschaffenen, was mir abermals anhand eures durch dunkle Künste vernebelten Geist abermals vor Augen geführt wird. Nicht einmal die wahrlich Aufrichtigen wie ihr seid vor der Niedertracht dieses verfluchten Dämonengezüchts gefeit. Das meine teuerste Gräfin, bricht mir das Herz.“ Er ergriff beide ihrer Hände und sah ihr ebenfalls tief in die Augen, so sie es denn zulassen würde.

„Ihr müsst keine Furcht haben und irgendein Schicksal mit dieser Ausgeburt der Hölle teilen, ihr seid eine wohlwollende, gutherzige und tugendhafte Dame von namhafter Abstammung und einwandfreiem Leumund. Ich verspreche euch, dass wir seine Gedanken aus euch treiben werden und wenn ihr euch eine Zeitlang erholt habt, werdet ihr wieder ganz wie früher werden, losgelöst von den unsichtbaren Ketten die euch noch immer quälen. Ich werde mithilfe einiger meiner Assistenten in euren Geist eindringen und die Bilder daraus gewinnbringend deuten, damit wir sie gegen diese Horde verwenden können, verlasst euch darauf. Anschließend werde ich euer Gedächtnis bezüglich des Aufenthaltsortes unserer Zuflucht löschen und ihr dürft uns gemeinsam mit eurer tierhaften Begleiterin unverzüglich verlassen. Brügge braucht ganz offensichtlich weise und edle Führung und ihr werdet erneut weise und tugendhaft führen, sobald der Bann von euch genommen ist. Ich schwöre euch, ihr werdet all diesen Irrsinn vergessen sobald ein wenig Zeit vergangen ist und der dunkle Schatten in den Flammen vergangen ist.“ Arugal machte Anstalten ihr seine Hand anzubieten um sie in Richtung des Ausgangs zu geleiten. „Wir können sofort beginnen Gräfin.“

Ein sehr lautes und sehr bestimmtes: „NEIN!“ entwich ihrer Kehle und ihr Gesicht, noch eben zumindest offen und freundlich wurde hart und bestimmend. Ihre Hände lagen press an ihrem Körper, als fürchtete sie er würde es dennoch über die Distanz schaffen sie zu ergreifen. „So ihr nicht die Absicht habt, mich zu meinem Mann zu bringen, möchte ich unter keinen Umständen mit euch gehen. Ihr habt meine Worte vernommen, ebenso das ich die Schuld des Eindringens auf mich nehme. Lasst also auch die Unholdin sowie die Gangrel frei.“

Die Tür zu ihrer Zelle wurde mit einem Mal ruckartig geöffnet und zwei bedrohlich aussehende Männer mit stoppeligen Bärten und miesgelaunten Gesichtern, denen die Grobschlächtigkeit nur so aus den Augen zu sprühen schien flankierten den in Roben gehüllten Hexenmeister, der die Hände noch eine kurze Weile lang in ihre Richtung ausgestreckt hielt, als ob er sie dazu einladen wollte sich in ihre sichere Obhut zu begeben. Arugal schüttelte sachte seufzend und enttäuscht wirkend den Kopf. „Es ist aussichtslos. Sein kryptischer Bann hat sich nicht nur in ihr Blut, sondern auch in ihr Herz und ihre Seele gefressen. Bei Hermes, welche Kräfte müssen die Einhörner nur auf sie gewirkt haben?“ Es klang beinahe so, als spräche er zu sich selbst, um eine Entschuldigung zu finden, warum er sie bisher noch nicht vollständig ‚befreien‘ hatte können. „Wir müssen dieses Monster umgehend vernichten nachdem wir ihm all seine Schandtaten entlockt haben und ihren Geist von der Last seiner Verderbnis befreien, nur dann wird sie Ruhe finden.“ Er atmete tief ein und aus und wandte sich erneut an Lillane; streckte ihr eine Hand entgegen. „Ihr seid verwirrt und nicht ihr selbst, das kann ich verstehen Gräfin von Erzhausen. Ich weiß das dies alles für euch echt und real anmuten mag aber ich sage euch: Es ist die unheilige Kraft unserer Art gepaart mit weitaus schlimmeren Dingen die euch dazu treiben. Ich kann euch helfen, notfalls gegen euren Willen. Aber ich zöge es vor, wenn ihr mich freiwillig begleitet. Ich könnte es mir nie verzeihen, wenn ich eine hochgeschätzte Rose und die Würdenträgerin einer ganzen Domäne an die Dunkelheit verlieren würde. Was sagt ihr?“ Es klang wie eine letzte, höfliche und flehende Bitte.

Sie wich augenblicklich noch weiter zurück, ihr Gesicht wirkte dabei noch entschlossener als zuvor. „Ich werde mich niemals freiwillig euren Ritualen und Disziplinen hingeben mit denen ihr versuchen wollt meine Erinnerungen an ihn zu löschen. Sie sind real und sie sind meine Gedanken und Erinnerungen. Lasst von mir ab. Sagt mir lieber was ihr wollt, damit er freikommt.“

Arugal schüttelte den Kopf. „Wir löschen gar nichts, bis auf die Erinnerung bezüglich unserer Zuflucht, wie ich es bereits sagte. Aber in eurem Kopf sind gewiss noch Informationen über ihn oder aber viel wichtiger den Rest seiner Brut, wie zum Beispiel diesem anderen, namenlosen Dämonenpaktierer Eindringling, der gewiss noch in der Nähe ist und somit eine Gefahr für uns darstellt Gräfin. Und da ihr von ihm noch so verzaubert und besessen seid, dass ihr euch förmlich gezwungen fühlt für ihn zu streiten, bleibt mir nichts übrig als euch dazu zu zwingen. Es ist eure Entscheidung Gräfin. Aber ich kann euch nicht in diesem besessenen Zustand lassen, das wäre gegen meine Moralvorstellungen und meine Ehre.“ Ein letztes Mal bot er ihr die Hand an, während die beiden Hünen die Tür versperrten. Im Hintergrund konnte Lilliane noch ein, zwei weitere Robenträger ausmachen, die bereits auf sie zu warten schienen.

Als letzter Ausweg erschien Lilliane, sich freiwillig in den trügerischen Schlummer ihrer Art zu begeben, damit ihr Geist sich in solch halb benommener Dunkelheit wirrer und verwobener, uneindeutiger und diffuser Gedanken befände, damit die Hexenmeister es um ein vielfaches schwerer hätten ihren gemarterten Geist nach genau den kleinen Geheimnissen zu durchsuchen, die sie jederzeit bereit wäre nicht nur in ihr endgültiges Grab, sondern sogar über die nächste Existenzebene hinaus mitzunehmen. Kaum eine Sekunde später packten sie grobe Hände an der Schulter und schleiften ihren leblosen Körper durch die schwere Eingangstür, dicht gefolgt von der aufragenden Silhouette des Hexenmeisters Arugal. Dann war es still.

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